Auszug:

Eine-zweite-Haut-pressebericht-4x4-Action_beispielEine serienmäßige Pickup­ Ladefläche ist eigentlich nicht zu gebrauchen. Egal, was man ein­- oder auflädt: Der Lack ist in kürzester Zeit total verkratzt, und der Rost freut sich auf leichte Beute.

Man muss die Ladefläche also erstmal schützen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel aufwän­dige Innenverkleidungen aus Alu­ Riffelblech. So etwas sieht nett aus und kostet relativ viel Geld, aber es ist rutschig, und außerdem kann es schnell Pro­bleme mit Kontaktkorrosion (Stahlblech/Alu!) kommen.

Weit verbreitet sind Kunst­stoff­ Schalen, die die Lade­ fläche auskleiden. Sie sind günstiger, haben aber den Nachteil, dass sie nie 100­ pro­zentig exakt passen, so dass meist an mehreren Stellen etwas Luft zwischen der Wanne und dem Blech bleibt. Wenn dann der Kunststoff mit der Zeit et­was spröde wird und man auf eine solche Stelle drückt, dann hat man schnell einen Riss im Material.

In letzter Zeit setzen sich Ladeflächenbeschichtungen immer mehr durch. Sie werden direkt aufs Blech gesprüht und sitzen dort wie eine zweite Haut. Ein Pionier dieser Tech­nik in Deutschland ist die Firma KCN in Heumaden beim Albaufstieg in der Nähe von Stuttgart, die seit 1997 nicht nur Autos, sondern alles mögliche mit Kunststoff beschichtet – von Fußböden über Industriema­schinen bis zu Booten.

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